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Kommunikation im Bauprojektmanagement

Mehr Erfolg durch bessere Kommunikation im Bauprozess. Wie schaffen Sie maximale Transparenz und Effektivität im Projektumfeld?

Bei der Realisierung von Bauprojekten haben nicht nur Kosten, Qualität und die Einhaltung von Terminen Priorität, auch Vertrauen und ein guter Kundendialog sind wichtig. Schon während der Bauphase können Bauunternehmen zahlreiche Instrumente nutzen, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Wenn der Bau hochwertig ausgeführt wird, die Kosten überschaubar bleiben und Termine eingehalten werden, ist bereits die Basis für eine gute Kundenbeziehung gelegt. Durch ein gutes Qualitäts- und Prozessmanagement gelingt es Bauunternehmen bereits in der Bauphase, Kundenbeziehungen zu optimieren.

 

Was bedeutet gute Kundenkommunikation im Bauprojekt?


Ein Bauunternehmer, der die Erwartungen seiner Kunden erfüllt, sollte dies auf jeden Fall kommunizieren. Am besten tut er dies, indem er alle 2-4 Wochen einen Baustellenbericht an den Auftraggeber schickt. Hier sind alle zuvor besprochenen Kundenerwartungen sowie die vom Bauunternehmer geleisteten Aufgaben dokumentiert. Da ein Bauunternehmer seinen Kunden die Möglichkeit geben sollte, das Bauprojekt aus seiner Perspektive zu kommentieren, ist hier idealerweise auch Raum für ein Feedback. So fühlt sich der Kunde während des gesamten Prozesses ernst genommen und involviert.

 

Die Außendarstellung des Unternehmens


In allen Unternehmen sollten regelmäßige Mitarbeiterschulungen stattfinden, so auch im Baugewerbe. Fachschulungen machen die Mitarbeiter nicht nur kompetenter, sie verbessern auch die Kommunikation im Bauprozess. Ein Schwerpunkt könnte beispielsweise die Gesprächsführung auf der Baustelle sein, die in vielen Fällen immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Der Bauunternehmer kann so seine Kompetenz beweisen und empfiehlt sich für künftige Leistungen. Doch nicht nur die verbale Kommunikation, auch die visuellen Möglichkeiten sollten Bauunternehmen nutzen. Dazu zählen beispielsweise Fahnen, Baucontainer, Baustellenbanner und Baugeräte, die ein einheitliches Gesamtbild abgeben und die optische Präsenz des Unternehmens verstärken. Auch die einheitliche Arbeitskleidung auf der Baustelle spielt dabei eine Rolle. Vielleicht denken Sie auch über einen Baustellen-Event nach, denn der ist ein ideales Instrument zur positiven Unternehmensdarstellung und sorgt dafür, dass Sie beim Kunden positiv in Erinnerung bleiben. Laden Sie hierzu relevante Interessengruppen und regionale Pressevertreter ein!

 

Transparenz im Bauprozess


Die Kommunikation auf der Baustelle darf nicht vertikal, sie muss horizontal, also auf Augenhöhe stattfinden. Transparenz gegenüber dem Kunden entscheidet darüber, ob Sie einen guten Eindruck hinterlassen und Folgeaufträge erhalten. Informieren Sie Ihre Kunden zeitnah über alle eingesetzten Instrumente, aber auch bei Störungen des Ablaufs. Dokumentieren Sie wichtige Schritte im Bauprozess, Nachträge und Bauplanänderungen durch Fotos oder Videos und stellen Sie Ihren Kunden möglichst viele Informationen zur Verfügung. Auch das erhöht die Transparenz.

 

Sorgen Sie für Flexibilität auf der Baustelle


Abweichungen von der Planung sorgen für Unruhe auf der Baustelle, sind aber kaum zu vermeiden. Unbekannte Faktoren wie Fundstücke, Wasser und Leitungen können zur Planänderung im Bauprojekt führen. Erst dann, wenn andere Meinungen nicht ernst genommen werden, entstehen die gefürchteten Blockaden. Dem können sie durch offene Gespräche vorbeugen. Nicht selten sind es auch die Auftraggeber-Wünsche, die die ursprüngliche Planung zumindest teilweise über den Haufen werfen. Bringen Sie Verständnis für Ihren Auftraggeber auf. Er hat das Recht, Planänderungen einzubringen und muss auch die Zusatzkosten tragen. Um sicher zu gehen, dass hier nichts untergeht, beziffern Sie sämtliche neuen Termine sowie zusätzliche Kosten genau und halten Sie alles schriftlich fest.