News

Covid-19 Krise - Findet nun ein gesellschaftlicher Wandel statt?

Das Arbeiten hat sich in kürzester Zeit grundlegend verändert. Für viele, die noch vor drei Wochen brav in ihrer Firma gingen, steht nun ein digitaler Arbeitsplatz zur Verfügung

Die Corona Krise stellt die Arbeitswelt auf den Kopf

Epidemien haben die Menschheit schon immer vor riesige Herausforderungen gestellt. In unserer technisierten Welt, in der alles machbar erscheint, unterlagen wir dem Trugschluss, Krankheiten und Seuchen beherrschen zu können. Die Corona-Krise lehrt uns etwas anderes. Die Zeit drängt und nicht nur Mediziner stehen vor nie geahnten Aufgaben. Wie wird sich unsere Gesellschaft durch das Corona-Virus verändern? Ist eine Gegenbewegung zur Globalisierung denkbar? Was können wir aus der Vergangenheit lernen?


Epidemien haben nicht nur Auswirkungen auf das Gesundheitssystem und die Bevölkerungsstruktur, die gesamte Gesellschaft wird davon beeinflusst. Die Folgen der Corona-Epidemie könnten einen deutlichen Wandel der Gesellschaft erzwingen, die digitale Zukunft quasi im Zeitraffer etablieren. Jahrelang haben Unternehmen hin und her überlegt, ob und wie ein digitaler Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen etabliert werden kann. Kritiker verschafften sich von allen Seiten Gehör, blockierten derartige Überlegungen strategisch und wirksam. Man konnte sich einfach nicht vorstellen, dass die Produktivität im Modern Workplace zuhause die gleiche ist wie im Firmengebäude. Datenschutzbeauftragte waren um die Sicherheit der IT-Infrastrukturen besorgt. Auch die Arbeitssicherheit war Thema. Muss man erst jeden Heimarbeitsplatz bezüglich der ihm innewohnenden Gefahren beurteilen, um Mitarbeiter*innen von zuhause aus arbeiten zu lassen?

Neue Regeln in Rekordzeit

Plötzlich ist alles anders. Das Arbeiten hat sich in kürzester Zeit grundlegend verändert. Für viele, die noch vor drei Wochen brav in ihrer Firma gingen, steht nun ein digitaler Arbeitsplatz zur Verfügung. Jetzt wird er dort vorgeschrieben, oder bis vor kurzem noch undenkbar war. Die sich ausweitende Corona-Epidemie zwingt winkt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zum schnellen Handeln. Und siehe da, es funktioniert! Beamte, die Aktenordner von Raum A nach Raum B betragen, sind uns allgegenwärtig. Verwaltungsmitarbeiter, die sich zuvor mit Händen und Füßen gegen die Digitalisierung sträubten, sind nun sogar Verfechter der elektronischen Akte. Sie erleben, dass ihre Arbeit nicht beeinträchtigt, sondern erleichtert wird. Ihnen wird bewusst, dass sich die Abstandsregelungen auch auf sie selbst positiv auswirken. Die Verbreitung von Viren ist somit nahezu unterbunden.

Nutzen Sie dafür Emotionen und vermitteln, dass Sie Ihren selbst geschaffenen Werten treu bleiben. Durch eine ausgewogene Mischung aus Text und Bild sollte es Ihnen gelingen, Ihre Zielgruppen über die von Ihnen gewählten sozialen Kanäle zu erreichen. Kommen Sie aus diesem Grund auf visuelle Darstellungsformen zurück und bestimmen Ihren Erfolg durch effektives Storytelling. Botschaften lassen sich dabei viel besser übermitteln, wenn Sie mit Bildern und Videos unterstützt werden, als nur mit trockenem Text.

Machen Sie sich als Arbeitgeber deshalb begehrenswert und profitieren von einer gut durchdachten Marketingpräsenz. Bedenken Sie dabei, dass meist der erste Eindruck entscheidend ist, weshalb Sie immer die positiven Seiten betonen sollten. Nichts lässt Sie als Arbeitgeber attraktiver wirken als eine positive Selbstdarstellung und ein vielversprechendes Auftreten.

Sie sollten Ihre Marketingkampagnen in den sozialen Netzwerken aber dennoch stets unter Kontrolle halten, da sich Ihre Zielgruppe häufig weiterentwickelt und neue Märkte erschlossen werden. Ihre Online-Präsenz ist für Sie in dieser Hinsicht der Schlüssel zum Erfolg, weshalb Sie Ihre PR-Abteilung auch auf das Posting zahlreicher Inhalte auf Ihren Social Media Kanälen aufmerksam machen sollten. Durch eine stimmige Öffentlichkeitsarbeit überzeugen Sie dabei nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch neue Kundschaft, durch die Ihr Unternehmen zunehmend bekannter wird.

Hat der gesellschaftliche Wandel begonnen?


Während man sich gerade erst darüber beschwerte, dass die Digitalisierung in Deutschland viel zu langsam voranschreitet, verändert sich plötzlich alles im Minutentakt. Mobiles Arbeiten ist kein Problem mehr, denn auch in viele ländliche Regionen kommt nun das schnelle Internet. Auch die Kollaboration hat neue Bedeutung gewonnen. Langwierige Denkprozesse sind nicht gefragt, sondern schnelles Umsetzen. Selbst Online-Kundenbetreuung ist nun ganz leicht. Das Corona-Virus hat erreicht, was abertausende Strategien nicht bewirken konnten. In wenigen Wochen hat ein Wandel eingesetzt, der die Gesellschaft ganzheitlich erfasst. s mehr im Weg.

Mobiles Arbeiten hat nun Priorität


Man fragt sich: Welches Onlinetool eignet sich am besten für unsere Videokonferenzen? Wie schnell kann es installiert werden, um das reibungslose Homeoffice zu gewährleisten? Bürger können ihre Anträge auf Behörden online stellen. Sie brauchen nicht mehr persönlich erscheinen. Die direkte Auseinandersetzung mit der Seuche, die so große Angst macht, nimmt die Angst an anderer Stelle und führt zu Veränderungen und Innovationen. Der lang ersehnte Modern Workplace wurde in Windeseile Wirklichkeit. Bedenkenträger beim Thema Homeoffice und Digitalisierung finden kaum Gehör. Die Corona-Krise zeigt, wie digitale Wirtschaft möglich ist.