Blog

Vom Internet of Things und Robotic Process Automation

29/05/2019 0 Kommentare

Wie die Plattformökonomie Einzug in die deutsche Industrie hält und diese in Zukunft maßgeblich prägen wird

Das innovative Technologien wie #IoT, #KI oder die #Blockchain die Geschäftslandschaften wie wir sie kennen und wie wir Sie gewohnt sind grundlegend verändern werden ist nicht erst seit gestern absehbar. Als eine der führenden Industrienationen befindet sich Deutschland bis dato irgendwo auf halber Strecke die enormen Möglichkeiten der #Smart Economy effektiv zu nutzen.

Zugegeben, in Sachen Fertigung von technisch hochkomplexen Anlagen und Maschinen, physischen und chemischen Gütern allgemein gehören wir nicht ohne Grund zu den #Group of Ten und belegen in der Liste der Länder mit der höchsten Wirtschaftsleistung (BIP) den vierten Platz  hinter Japan und den USA.

Digitalisierung ist weit mehr als Technik sondern vielmehr eine weitreichende Mindset Bewegung (#Mindset-Shift)

Bedenken wir aber, dass aktuell gerade einmal rund 7% der Industrieunternehmen in Deutschland das Potential der Digitalisierung nutzen wird schnell klar, dass noch viel Luft nach oben ist. Im pazifisch- asiatischen Raum sind es mit rund 15 % schon mehr als doppelt so viele und von den USA mit ihrem Silicon Valley müssen wir gar nicht erst anfangen. Die wirtschaftliche Macht die von #GAFA ausgeht ist letztlich nicht mehr einzuholen, darum geht es primär aber auch gar nicht.

Vielmehr muss ein Paradigmenwechsel der Denkweise in den Führungsetagen deutscher Industrieunternehmen stattfinden. „Made in Germany“ ist unumstritten ein weltweit anerkanntes und geschätztes Gütesiegel. Das dieses Modell funktioniert belegen die deutschen Exportzahlen jedes Jahr unweigerlich aufs Neue. Darüber hinaus gilt es aber ebenso, die für die Zukunft eines Unternehmens lebensnotwendige #Business Transformation in Form von #Digital Services & Solutions über digitale Plattformen fortlaufend zu entwickelt und schrittweise zu integrieren.

Grundsätzlich lassen sich zwei Kategorien von Plattformen klassifizieren welche im Rahmen digitaler Geschäftsmodelle Anwendung finden. Zum einen die schon längst etablierten digitalen Marktplätze für den Vertrieb physischer Güter welche vor allem vertikal strukturiert sind und die IoT Plattformen (#Internet of Things) mit denen die Vernetzung von Maschinen und Hardware ermöglicht wird. Beide Kategorien sind skalierbar und sind nicht als rein technisches Projekt zu betrachten, sondern vielmehr steht die gesamte wirtschaftliche Perspektive die sich bietet im Vordergrund.

Kollaboration innerhalb der Ökosysteme führt über Unternehmensgrenzen hinweg

Die Bremsen innerhalb dieser Entwicklung sind zum einen natürlich die weitestgehend fehlenden leistungsfähigen Netzinfrastrukturen die den Transport immer größer werdender Datenvolumina überhaupt erst ermöglichen. Die Datenmenge die ein Unternehmen erzeugen kann verdoppelt sich jährlich nahezu was aufzeigt, dass Unternehmen ihre Daten in diesem Tempo gar nicht vollständig analysieren, auswerten und nutzbar machen können sondern immer nur einen Teil davon, der fortlaufend aber steigen muss.

Des Weiteren sind viele Industrieunternehmen zwar als „hidden Champions“ Weltmarktführer, gleichzeitig aber vorwiegend mittelständisch geprägt. Digitalisierung geschieht nicht nur durch Technik und Konnektivität innerhalb der Produktion, vielmehr ist ein grundlegender kultureller Wandel erforderlich und der funktioniert nur durch den Menschen. Restriktionen bezüglich monetärer als auch humanitärer Ressourcen lassen sich im Mittelstand nicht vollständig auskehren wenngleich mittlerweile auch länderspezifisch überaus attraktive Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten angeboten werden

Organisatorische wie auch operative Geschäftsprozesse müssen mit Blick sowohl in Richtung Beschaffungs-als auch Absatzmärkte neu definiert und angepasst werden und den #Customer Benefit verpflichtend als zentralen KPI definieren.

Mit Fokus auf Wachstum, Kundennutzen und Agilität die Zukunft gestalten

Da jedes Digitalisierungsprojekt den Regeln des #Change Management folgen muss ist ein Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette erforderlich. Den Menschen in den Mittelpunkt stellen bezieht sich gleichsam auf die Mitarbeiter des Unternehmens wie auch dessen Lieferanten, Kunden und weitere Stakeholder. Die Aufgabe der Unternehmensführung ist also mehr denn je die Konnektivität und Interoperabilität im Firmennetzwerk zu gewährleisten und eine Organisationsform zu schaffen, welche direkt, unmittelbar und flexibel auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren kann.

Wir leben in einer volatilen, unsicheren und komplexen Welt (#VUCA). Agilität muss als Grundverständnis in der Unternehmenskultur verankert werden. Das ist die Grundlage für den Erfolg von kollaborativen und vernetzten Geschäftsmodellen.

Neuer Kommentar
Pflichtfelder *

Archiv

Wie die Plattformökonomie Einzug in die deutsche Industrie hält und diese in Zukunft maßgeblich prägen wird

Lesen Sie mehr

Change-Projekte bedeuten proaktive Gestaltung von Veränderungen. Das ist vor allem für die Mitarbeiter nicht immer leicht, denn die Arbeitsschritte verändern sich, es gibt neue Vorgaben und Richtlinien.

Lesen Sie mehr

Welche Methode von Geschäftsmodellinnovationen ist die Richtige für Ihr Unternehmen?

Lesen Sie mehr

Top Vertriebler agieren effektiver und nutzen alle Möglichkeiten kundenzentrierter Vorbereitung

Lesen Sie mehr

Die Kunden sind heutzutage deutlich selbstbewusster und besser und informiert als früher und sie hinterfragen die Dinge viel kritischer.

Lesen Sie mehr

Neue Vertriebsmitarbeiter zu finden, die nicht nur die passenden Qualifikationen mitbringen, sondern sich auch in das spezifische Arbeitsumfeld perfekt einpassen, kann schwierig sein.

Lesen Sie mehr

Heutzutage – in Zeiten von Fachkräftemangel - ist es sehr wichtig im War for Talents vorne mitzuspielen. Deshalb sollten zukunftsorientierte Unternehmen sich um eine gute Talent-Management Strategie bemühen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber was sollte man dabei beachten?

Lesen Sie mehr

Der zunehmende Fach- und Führungskräftemangel ist für viele Unternehmen ein wahres Problem. Besonders im technischen Tätigkeitsbereich fehlt es an qualifizierten Mitarbeitern, die in Ihrem Unternehmen Verantwortung übernehmen können.

Lesen Sie mehr